Regeln für Christen

zuletzt überarbeitet am 5.8.2026

 

Grundsätzlich gilt: Alles ist erlaubt!

»Es ist alles erlaubt«, sagt ihr. Das mag stimmen, aber es ist nicht alles gut. Mir ist alles erlaubt, aber ich will mich nicht von irgendetwas beherrschen lassen. (1. Korinther. 6.12)

Alles ist erlaubt, das bedeutet, dass wir als Christen nicht dem Gesetz von Moses unterstehen. Und obwohl uns alles erlaubt ist, gibt es doch Sachen, die uns verderben können, denn wir wurden zwar durch die Bekehrung zum Herrn Jesus und die Taufe mit seinem Heiligen Geist von allen begannen Sünden befreit, jedoch ist dies kein Freipass, um weiterhin zu sündigen.

Weshalb das so ist, habe ich hier bereits beschrieben.

 

In Apostelgeschichte 15 lesen wir Folgendes:

Daraufhin beschlossen die Apostel und die Ältesten zusammen mit der ganzen Gemeinde, Männer aus ihrer Mitte zu erwählen und mit Paulus und Barnabas nach Antiochia zu senden, nämlich Judas mit dem Beinamen Barsabas und Silas, führende Männer unter den Brüdern. Und sie sandten durch ihre Hand folgendes Schreiben: Die Apostel und die Ältesten und die Brüder entbieten den Brüdern in Antiochia und in Syrien und Cilicien, die aus den Heiden sind, ihren Gruß!
Da wir gehört haben, dass etliche, die von uns ausgegangen sind, euch durch Reden verwirrt und eure Seelen unsicher gemacht haben, indem sie sagen, man müsse sich beschneiden lassen und das Gesetz halten, ohne dass wir sie dazu beauftragt hätten, so haben wir, die wir einmütig versammelt waren, beschlossen, Männer zu erwählen und zu euch zu senden mit unseren geliebten Barnabas und Paulus, Männern, die ihr Leben hingegeben haben für den Namen unseres Herrn Jesus Christus. Wir haben deshalb Judas und Silas gesandt, die euch mündlich dasselbe verkündigen sollen.
Es hat nämlich dem Heiligen Geist und uns gefallen, euch keine weitere Last aufzuerlegen, außer diesen notwendigen Dingen, dass ihr euch enthaltet von Götzenopfern und von Blut und vom Erstickten und von Unzucht; wenn ihr euch davor bewahrt, so handelt ihr recht. Lebt wohl!

Das ist alles, was der Herr von uns an Regeln verlangt. Wir dürfen keine Götzen verehren. Das heisst, keine anderen Götter anbeten, keine "Heiligen" wie Maria, die Propheten oder Apostel verehren. Auch dem Papst haben wir nicht zu huldigen. Unser Gott verlangt, dass er an erster Stelle steht. Dazu hat er alles recht, denn ohne ihn gäbe es uns gar nicht. Ohne ihn gäbe es gar nichts, keine Tiere, keine Wiesen, keine Wälder, keine Seen. Er hat alles geschaffen. Wir sind sein Eigentun und es steht ihm zu, das zu verlangen.

 

Der Götzendienst

Wenn Ihr ein Fan eines Sportlers seid und diesen z. B. als Fussballgott verehrt, dann ist das Götzendienst. Wenn Ihr Eure Ehepartner oder Kinder über Jesus stellt, ist das Götzendienst. Wenn Ihr ein Hobby habt, das euch so vereinnahmt, dass Ihr keine Zeit für Gott mehr findet, ist das Götzendienst. Wenn Ihr soviel arbeitet, dass keine Zeit für Gott bleibt und Ihr das tut, da Ihr mehr Geld wollt, ist das Götzendienst.

Wenn Ihr Kampfsport, Yoga, oder andere Sportarten welche aus andern Religionen stammen ausführt und dabei auch die religiösen Rituale und Begriffe mitverwendet, ist da Götzendienst. Gott hat nichts dagegen, wenn ihr Yoga-Übungen ausübt (doch besser ist ihr lasst es, damit die Verführung gar nicht erst besteht, macht besser Gymnastik oder Pilates), sobald Ihr aber die religiösen Begriffe und Rituale mit ausübt, huldigt Ihr dem Hindu-Gott Shiva, welcher wiederum Luzifer ist. Es sind übrigens alle "wichtigen" Götter aller andern Religionen Luzifer, also auch Zeus und Odin. Luzifer will angebetet werden und schlüpft daher gerne in die Rolle, bzw. in die Körper von Göttern und hohen Staatsmännern. Luzifer kann, so wie jeder Cherub, jeden beliebigen menschlichen Körper übernehmen.  Luzifer kann sogar die Körper der Menschen übernehmen, die zu Gott gehören. Das können die andern Engel und Dämonen nicht.

Die göttliche Ordnung besagt von oben nach unten: Gott, der Vater - Jesus - Der menschliche Vater - Die menschliche Mutter - Das menschliche Kind.

Wer diese Ordnung nicht akzeptiert und da sind besonders die Feministinnen angesprochen, stellt die eigenen Interessen über Gott. Auch das ist Götzendienst. Gott hat Adam und Eva geschaffen. In den Geschlechtern als Mann und Frau hat er sie geschaffen. Er sagte: Seid fruchtbar und mehret euch. Wer dem widerspricht, widerspricht Gott. Wer also diese LGBTQ-Propaganda befürwortet oder gar unterstützt, widersetzt sich der göttlichen Ordnung und stellt seine Interessen und Begierden über Gott. Das ist Götzendienst. Dasselbe gilt auch für Frauenquoten.

Es ist in Ordnung, wenn Ihr mal Alkohol trinkt. Auch wenn Ihr mal besoffen seid, ist das halb so wild. Wird der Alkohol aber zur Sucht, dann werdet Ihr nicht in Gottes Reich kommen, denn dann stellt Ihr den Alkohol über den Herrn.

Wer von etwas abhängig ist, Alkohol, Drogen, Medikamente, Social-Media, Pornografie etc., der macht die Sucht zu seiner Religion. Dieser Person ist nichts wichtiger als der Kick, bzw. die vorübergehende Befriedigung. Diese Menschen stellen Ihr Verlangen über die Liebe zu Gott. Ihre Sucht ist ein Götze. Wendet euch von diesem Götzen ab. Gott wird euch helfen, doch Ihr müsst es wollen.

 

Weiters heisst es, dass wir keine verbotenen sexuellen Beziehungen haben sollen.

Diese sind im 3. Buch Mose, Kapitel 18 beschrieben:

Nach meinen Rechtsbestimmungen sollt ihr handeln und meine Satzungen halten, dass ihr in ihnen wandelt; denn ich, der HERR, bin euer Gott. Darum sollt ihr meine Satzungen und meine Rechtsbestimmungen halten, denn der Mensch, der sie tut, wird durch sie leben. Ich bin der HERR!
Niemand soll sich irgendeiner seiner Blutsverwandten nahen, um ihre Scham zu entblößen; ich bin der HERR!

Du sollst die Scham deines Vaters und die Scham deiner Mutter nicht entblößen. Es ist deine Mutter; du sollst ihre Scham nicht entblößen!

Du sollst die Scham der Frau deines Vaters nicht entblößen, denn es ist die Scham deines Vaters.

Die Scham deiner Schwester, welche die Tochter deines Vaters oder deiner Mutter ist, daheim oder draußen geboren — ihre Scham sollst du nicht entblößen.

Die Scham der Tochter deines Sohnes oder der Tochter deiner Tochter, ihre Scham sollst du nicht entblößen, denn es ist deine Scham.

Die Scham der Tochter der Frau deines Vaters, die von deinem Vater gezeugt und deine Schwester ist, ihre Scham sollst du nicht entblößen.

Du sollst die Scham der Schwester deines Vaters nicht entblößen, denn sie ist die nächste Blutsverwandte deines Vaters.

Du sollst die Scham der Schwester deiner Mutter nicht entblößen, denn sie ist die nächste Blutsverwandte deiner Mutter.

Du sollst die Scham des Bruders deines Vaters nicht entblößen, du sollst nicht zu seiner Frau eingehen, denn sie ist deine Tante.

Du sollst die Scham deiner Schwiegertochter nicht entblößen, denn sie ist die Frau deines Sohnes; du sollst ihre Scham nicht entblößen.

Du sollst die Scham der Frau deines Bruders nicht entblößen, denn es ist die Scham deines Bruders.

Du sollst nicht zugleich die Scham einer Frau und ihrer Tochter entblößen, noch die Tochter ihres Sohnes oder die Tochter ihrer Tochter nehmen, um ihre Scham zu entblößen, denn sie sind Blutsverwandte; es wäre eine Schandtat.

Du sollst auch nicht eine Frau zu ihrer Schwester hinzunehmen, sodass du Eifersucht erregst, wenn du ihre Scham entblößt, während jene noch lebt.

Du sollst dich nicht einer Frau nahen während ihrer [monatlichen] Unreinheit, um ihre Scham zu entblößen.

Auch sollst du bei der Frau deines Nächsten nicht liegen, um ihr beizuwohnen, sodass du dich mit ihr verunreinigst.

Du sollst auch von deinen Kindern keines hergeben, um es dem Moloch durch [das Feuer] gehen zu lassen, und du sollst den Namen deines Gottes nicht entweihen; ich bin der HERR!

Du sollst bei keinem Mann liegen, wie man bei einer Frau liegt, denn das ist ein Gräuel.

Auch sollst du bei keinem Vieh liegen, dass du dich mit ihm verunreinigst. Und keine Frau soll sich vor ein Vieh stellen, um sich mit ihm einzulassen; es ist eine schändliche Befleckung!

Ihr sollt euch durch all diese Dinge nicht verunreinigen. Denn durch das alles haben sich die Heiden verunreinigt, die ich vor euch her austreibe, und dadurch ist das Land verunreinigt worden, und ich suchte ihre Schuld an ihm heim, sodass das Land seine Einwohner ausspeit. Ihr aber sollt meine Satzungen und Rechtsbestimmungen halten und keinen dieser Gräuel verüben, weder der Einheimische noch der Fremdling, der in eurer Mitte wohnt — denn alle diese Gräuel haben die Leute dieses Landes getan, die vor euch waren, sodass das Land verunreinigt worden ist —, damit euch nun das Land nicht ausspeie, wenn ihr es verunreinigt, wie es die Heiden ausgespien hat, die vor euch gewesen sind. Denn jeder, der einen dieser Gräuel tut — die Seelen, die dergleichen verüben, sollen ausgerottet werden aus der Mitte ihres Volkes.
So haltet denn meine Verordnungen, dass ihr keinen von den gräulichen Gebräuchen übt, die man vor euch geübt hat, und euch nicht durch sie verunreinigt. Ich, der HERR, bin euer Gott!

Moloch ist ein Bergriff für den Satan.

Die Scham entblössen bedeutet sexuell zu verkehren.

Zusammengefasst heisst das, wir dürfen nicht Inzest betreiben, wir dürfen keinen Sex mit Tieren ausüben, keinen Sex während der Periode haben und nicht homosexuell verkehren. Im letzte Teil steht, was uns droht, sollten wir uns nicht daran halten. So haben es auch die Apostel überliefert, diese Regeln gelten auch für uns.

Wisst ihr denn nicht, dass Ungerechte das Reich Gottes nicht erben werden? Irrt euch nicht: Weder Unzüchtige noch Götzendiener, weder Ehebrecher noch Weichlinge, noch Knabenschänder, weder Diebe noch Habsüchtige, noch Trunkenbolde, noch Lästerer, noch Räuber werden das Reich Gottes erben. (1. Korinther 6.9-10)

 

Wir sollen kein Blut und kein Ersticktes zu uns nehmen.

In der sogenannten zivilisierten Welt, wo man nicht mehr selbst jagt und das Fleisch beim Metzger oder im Laden kauft, werden Tiere, so geschlachtet, wie es die Bibel verlangt. Entweder ist das Fleisch koscher, halal oder gut abgehangen. Gekauftes Fleisch, egal von welchem Tier, darf der Christ hierzulande, in jedem Fall bedenkenlos essen. Auch müsst Ihr Euch keine Gedanken darüber machen, ob ihr Euer Steak blutig oder Medium isst, denn blutig bedeutet in diesem Fall nicht, dass es von Blut durchzogen ist, sondern, dass es saftiger ist, da es nur kurz gebraten wurde. Dazu ist es nicht nötig, dass es koscher oder halal ist. Es ist nicht nötig, dass das Tier geschächtet wurde. 

Wir dürfen kein Ersticktes essen, dass bedeutet, dass wir kein Fleisch von Tieren, welche nicht zum Verzehr geschlachtet wurden, sondern einfach eines natürlichen Todes, durch Krankheit oder durch ein anderes Tier verstorben sind, essen dürfen.

Selbstverständlich dürfen wir auch keinen Menschen essen oder opfern. Und auch kein Fleisch oder Blut zu und nehmen, welches als Opfer gedacht ist. Selbst dann nicht, wenn das Opfer für Jesus geleistet wird, denn Jesus hat sich selbst geopfert, sodass sich das für uns, ein für allemal, erübrigt hat.

 

Das sind also die Regeln für Christen. Wer sich nicht daran hält, der wird nicht den Himmel kommen und der wird auch nicht die Ewigkeit, mit Jesus, auf der Erde verbringen, sondern die Strafe an der Seite der Schlimmsten der Schlimmen in der Hölle verbüssen und anschliessend im Feuersee sein Enden finden.  So steht es geschrieben.

 

Ich empfehle dringend, die Gebote diesbezüglich in 3. Mose (Levitikus) 17 und 18, selbst zu lesen. Denn wer die Worte Gottes selbst aufnimmt, der verinnerlicht sie eher.

 

Alles ist mir erlaubt — aber nicht alles ist nützlich! Alles ist mir erlaubt — aber ich will mich von nichts beherrschen lassen! (1. Korinther.6.12)

 

Dies sind die Regeln entsprechend Apostelgeschichte 15, dem Aposteldekret. Es beginnt mit den Worten "Es hat nämlich dem Heiligen Geist und uns gefallen, euch keine weitere Last aufzuerlegen". Wer also diese Regeln befolgt, was wirklich nicht schwer ist, und dazu die Worte Jesu bekräftigt:

Und Jesus sprach zu ihm: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Denken«. Das ist das erste und größte Gebot. Und das zweite ist ihm vergleichbar: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«. An diesen zwei Geboten hängen das ganze Gesetz und die Propheten. (Mat. 22.37-40)

der wird am Erbe Gottes teilhaben, der wird entrückt, der wird denn Himmel sehen. So verspricht es Gott. 

 

Dabei bedenkt, wer der Nächste ist. Viel neue moderne Übersetzungen wie die HFA übersetzten den Begriff "Nächster" mit Mitmensch oder gar Mensch. Das ist falsch und gefährlich. Es vermittelt ein völlig falsches Bild, davon wie wir mit den Feinden des Christus umgehen sollen. Gerade in der heutigen Zeit, wo Europa islamisiert wird, berufen sich Politik und Kirchen auf das Gebot der Nächstenliebe. Doch diese Menschen die kommen, und von Denen viel Tod und leid bringen sind nicht die Nächsten und die sollen wir auch nicht wie die Nächsten behandeln, ganz im Gegenteil. 

Denn viele Verführer sind in die Welt hineingekommen, die nicht bekennen, dass Jesus Christus im Fleisch gekommen ist — das ist der Verführer und der Antichrist. Seht euch vor, dass wir nicht verlieren, was wir erarbeitet haben, sondern vollen Lohn empfangen! Jeder, der abweicht und nicht in der Lehre des Christus bleibt, der hat Gott nicht; wer in der Lehre des Christus bleibt, der hat den Vater und den Sohn. Wenn jemand zu euch kommt und diese Lehre nicht bringt, den nehmt nicht auf ins Haus und grüßt ihn nicht! Denn wer ihn grüßt, macht sich seiner bösen Werke teilhaftig. (2. Joh. 1.7-11)

Wer aber ist denn der Nächste?

Ihr sollt keine Ungerechtigkeit begehen im Gericht; du sollst weder die Person des Geringen ansehen noch die Person des Großen ehren; sondern du sollst deinen Nächsten gerecht richten. Du sollst nicht als Verleumder umhergehen unter deinem Volk! Du sollst auch nicht auftreten gegen das Blut deines Nächsten! Ich bin der HERR. Du sollst deinen Bruder nicht hassen in deinem Herzen; sondern du sollst deinen Nächsten ernstlich zurechtweisen, dass du nicht seinetwegen Schuld tragen musst!  Du sollst nicht Rache üben, noch Groll behalten gegen die Kinder deines Volkes, sondern du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst! Ich bin der HERR. (3. Mo. 19.15-18)

Diese Worte waren an Israel Gerichtet, die damalige Gemeinde, hier als Volk bezeichnet. Und so wie es damals war, so ist es heute. Der Nächste, ist der Bruder oder die Schwester im Geiste, also alle, die gemeinsam die Gemeinde Christi bilden. Und der Nächste, das ist auch der Bruder, also auch die Schwester, der Vater und die Mutter. Und ansonsten ist es keiner.

 

Wer also diese Regeln hält, der kommt in den Himmel und der wird verwandelt. Das ist ein wichtiger Punkt, den die meisten Menschen gar nicht verstehen. Wenn überhaupt ist, dass nur evangelikalen Christen wirklich bewusst, denn das sind so ziemlich die einzigen die überhaupt daran glauben, dass die Entrückung stattfinden wird. In den Landeskirchen und theologischen Instituten existiert dies Realität nicht. Das ist auch der Grund, warum Ihr in der Kirche nichts davon hören werdet.
Ich für meinen Teil bin überzeugt, dass die Entrückung stattfinden wird, und es nicht mehr lange dauern wird, bis es so weit ist. Ich gehe fest davon aus, dass ich es erleben werde und dass ich daran teil haben werde, denn ich halte diese Regeln. Nicht weil ich es muss, sondern weil ich es will.

Denn es ist so, dass Gott die Gnade in Person ist, es reicht vollkommen an ihn zu glauben, das nennt sich das Prinzip "Sola Fide", allein durch den Glauben, um durch das Prinzip "Sola Gratia", allein durch die Gnade, gerettet und geborgen zu sein. Das Prinzip aber, dass in diesem Artikel und von mir im Allgemeinen verfolgt wird, nennt sich "Sola Scriptura", allein die Schrift, oder in abgeleiteter Version die von mir, für diese Homepage benutzte Überschrift, "Einzig das Wort".

Es gibt 2 Ebenen von Gottes Versprechen. Die erste Ebene, das ist "Sola Fide", die besagt, dass wer glaubt, nicht gerichtet wird. Es bedeutet aber nicht, dass derjenige den Himmel sehen und Gottes Reich erben wird. 

Die zweite Ebene " Sola Scriptura" bedeutet, dass man sich an der Bibel, Gottes Wort, orientiert. Die Richtschnur hierfür ist das hier behandelte Aposteldekret. Nur wer dies Regeln hält, wird den Himmel sehen und Gottes Reich erben.  Nur wer sich an diese Regeln hält kann entrückt werden.

Ich schreibe bewusst kann entrückt werden. Und damit sind wir wieder bei dem Punkt, denn viele nicht berücksichtigen. Wer entrückt wird, der wird verwandelt, der wird kein Mensch mehr sein, denn kein menschlicher Laib, kann in den Himmel einziehen. Der entrückte wird einem Engel gleich sein. Er wird sein ganzes Tun, seine Gedanken, sein Leben in den Dienst von Jesus stellen. Er wird ihn lieben und verehren, Tag und Nacht. Er wird keine menschlichen Triebe mehr verspüren, er wird nicht mehr heiraten, keine Kinder mehr bekommen und auch keinen Sex mehr haben, doch er wird trotzdem oder gerade deshalb, wunschlos glücklich sein. Dass muss jedem bewusst sein, der die Entrückung anstrebt. 

Doch was passiert mit Denen die nicht entrückt werden, aber das Prinzip "Sola Fide" halten? Diese werden wie versprochen nicht gerichtet, sie werden aber auch nicht verwandelt. Sie werden, falls Sie nicht durch die Trübsaal gehen müssen, da sie zuvor entschlafen, erst nach dem 100-jährigen Reich erwachen, und in die neu erschaffene Welt einziehen. Sie werden leben und sie werden ein gutes Leben haben. Sie werden aber immer und für alle Ewigkeit "der Pöbel" sein. Jesus wird in einer Monarchie regieren. Er ist der König der Könige. Die dann geltende göttliche Ordnung ist keine Demokratie im heutigen Sinne, sondern eine Monarchie wie im Mittelalter. Jesus allein wird bestimmen, wer ein Fürst sein wird, ein Bürgermeister oder irgendwelche politische oder religiöse Verantwortung trägt. Aus Denen, die nicht entrückt wurden, wird keiner, nicht ein einziger, ein höheres Amt bekleiden können. Er wird immer zum einfachen Volk gehören. Für immer das heisst bis in alle Ewigkeit über Millionen von Jahren.

 

Für die meisten von uns, hört sich das nicht schlimm an, denn die meisten leben heute bereits so und sind zufrieden. Nicht jeder hat eine Alpha-Natur und ist zum Führen geschaffen. Und das ist auch gut so. 
Jetzt haben wir allerdings ein Paradoxon, das schwer zu verstehen ist, denn wenn wir ja gut sein wollen, dem Herrn gefallen wollen, aber das Leben als Mensch bevorzugen, dann müssen wir ja gegen das Aposteldekret verstossen und mindestens eine der schlimmsten Sünden vor Gott, begehen. Oder? Nein, müssen wir nicht! Jetzt sind wir an dem Punkt angelangt, wo wir den wohl am schwierigsten zu verstehen Vers des neuen Testaments begreifen:
Was wollen wir nun sagen? Sollen wir in der Sünde verharren, damit das Maß der Gnade voll werde? (Rö-6.1)
Das sei ferne antwortet Paulus. Wie also, sollen wir die volle Gnade des Herrn erfahren, also  Mensch sein, in der neuen Welt, da wir uns nicht für die Führung qualifizieren wollen?

Dazu müssen wir uns der wichtigsten Aussage der Bibel und der wesentlichen Botschaft dieses Buches widmen. Diese lautet: Gott ist Liebe.
Gott liebt uns und er will nicht, dass wir leiden oder unglücklich sind. Er beurteilt uns nicht nach unsern Taten, sondern nach unserm Herzen. Wenn Gott sieht, dass wir danach streben, ihm zu gefallen, was bei jedem Christen der Fall ist, der durch ihn mit Feuer, dem Heiligen Geist, getauft wurde, dann wird Gott ihn dafür nicht bestrafen. Gott wird den Wunsch dieses Jüngers respektieren.

Die Entrückung findet vor der Trübsal statt. 

Und ich bin nicht mehr in der Welt; diese aber sind in der Welt, und ich komme zu dir. Heiliger Vater, bewahre sie in deinem Namen, die du mir gegeben hast, damit sie eins seien, gleichwie wir!
Als ich bei ihnen in der Welt war, bewahrte ich sie in deinem Namen; die du mir gegeben hast, habe ich behütet, und keiner von ihnen ist verlorengegangen als nur der Sohn des Verderbens, damit die Schrift erfüllt würde. Nun aber komme ich zu dir und rede dies in der Welt, damit sie meine Freude völlig in sich haben.
Ich habe ihnen dein Wort gegeben, und die Welt hasst sie; denn sie sind nicht von der Welt, gleichwie auch ich nicht von der Welt bin. Ich bitte nicht, dass du sie aus der Welt nimmst, sondern dass du sie bewahrst vor dem Bösen. Sie sind nicht von der Welt, gleichwie auch ich nicht von der Welt bin. Heilige sie in deiner Wahrheit! Dein Wort ist Wahrheit. Gleichwie du mich in die Welt gesandt hast, so sende auch ich sie in die Welt. Und ich heilige mich selbst für sie, damit auch sie geheiligt seien in Wahrheit. Ich bitte aber nicht für diese allein, sondern auch für die, welche durch ihr Wort an mich glauben werden, auf dass sie alle eins seien, gleichwie du, Vater, in mir und ich in dir; auf dass auch sie in uns eins seien, damit die Welt glaube, dass du mich gesandt hast. (Jo. 17.11-21)

Ist Jesus noch in der Welt? Ja. Er ist allgegenwärtig. Er ist zwar nicht physisch da, doch er ist geistlich, vertreten durch seinen Heiligen Geist da. Wir leben aktuell in Gnadenzeit, die vor 2000 Jahren begann, als der Heilige Geist ausgegossen wurde und welche mit der Entrückung enden wird, da dann auch der Heilige Geist zurückkehrt zu Jesus. Jesus war also, als er die Worte sprach, bewusst, dass noch Menschen die zu ihm gehören, nach der Gnadenzeit auf der Erde sein werden. Das sind die Menschen, die alles richtig gemacht haben, aber nicht Teil der Entrückung sein wollten, weil sie das Leben als Mensch bevorzugen. Das muss uns bewusst sein. Wenn die Entrückung stattgefunden hat und wir noch da sind, dann ist dies kein Beleg dafür, dass wir zu wenig fromm waren, zu wenig gebetet haben oder unser Glaube zu schwach war.

Das werden uns dann viele Irrlehrer einreden. Aber das ist nicht die Wahrheit. Jesus selbst bat Gott, darum diese gläubigen nicht aus der Welt zunehmen. Wieso sollte er das tun, wenn nicht darum, weil er ihren tiefsten Willen respektiert und akzeptiert. Vielmehr sagt er sogar, dass er sie in die Welt senden wird, um das Evangelium zu verkünden und er bitte auch darum, dass Gott sie vor dem bösen bewahre. Wer nicht entrückt wird, der wird, je nachdem wie weit die Trübsal entfernt von der Entrückung ist, diese ertragen müssen. Aber es wird ihm nichts geschehen, den Gott wird seine schützende Hand über ihn halten. Wer in die Trübsal gehen wird, ist ungewiss, was aber feststeht, ist, dass diejenigen, die alles richtig gemacht haben, aber zurückgeblieben sind, diejenigen sein werden, die nach dem krieg und nachdem sie Zeuge der Entrückung wurden, so wie die damals die Apostel die frohe Botschaft in die Welt hinaustragen werden und den Menschen die Antworten geben werden, welche sie voller Sehnsucht erwarten, da sie nicht verstehen was geschehen ist. 


Das Problem ist, dass die meisten Menschen leider diese Zeilen nicht lesen werden und die Erkenntnis  auch zwischen den Zeilen in der Bibel nicht erkennen werden. Sie werden sich minderwertig fühlen, enttäuscht und wütend sein. Viele werden darauf abfallen und viele werden erkennen, dass sie belogen wurden. Der grösste Lügner unter Ihnen wird besonders unter die Räder kommen, die katholische Kirche. 

Auf die katholische Kirche möchte ich etwas näher eingehen. Ich habe  hier deutlich gemacht, was Christen dürfen und wo die Grenzen zwischen den beiden Ebenen, der beiden Versprechen Gottes sind. Selbst die hohe Ebene, das Aposteldekret, verlangt nicht annähernd was der Katholizismus fordert. Im Aposteldekret ist keine Rede von Enthaltsamkeit vor der Ehe, die 7 Todsünden werden nicht erwähnt und vieles was die katholische Kirche tut und als richtig erachtet, wird klar abgelehnt. Auf die Details gehe ich in einem separaten Artikel noch ein. 

Worum es mir aber geht, ist euch die Wahren Regel aufzuzeigen, zu zeigen, was Gott wirklich von uns erwartet. Gott und auch mir ist es wichtig, dass wir verstehen, dass wir frei sind, anders als all die andern Religionen, sind Christen keine Sklaven eines Gesetztes. Er gibt uns nur 3 Regeln vor und selbst wenn wir uns an die nicht halten, so reicht es einfach nur daran zu Glauben, dass er der ist, der er ist um nicht gerichtet zu werden.

Jesus ist Gott - Gott ist Liebe.