Wie Jesus meinen Hund Lucky zum dritten Mal rettete
Ich habe Euch schon zwei Mal berichtet, wie Jesus meinen geliebten Hund heilte. Heute berichte ich Euch (leider) zum dritten Mal, wie Jesus meinem Hund erneut gerettet hat.
Gestern Nachmittag schaute ich das Formel-1-Rennen in Singapur. Da begann Lucky, nervös umherzulaufen. Wir waren eine Stunde früher als gewöhnlich aufgestanden, wodurch es vom Rhythmus her für ihn jetzt nicht halb zwei, sondern halb drei Uhr war – die Zeit, zu der wir gewöhnlich spazieren gehen. Also öffnete ich ihm die Balkontür, damit er in den Garten konnte. Das tat er dann auch. Doch auch nachdem er sein Geschäft im Garten erledigt hatte, lief er weiterhin nervös hin und her. Dabei suchte er ständig den Blickkontakt zu mir. Ich bin dann insgesamt drei Mal aufgestanden, um ihn wieder in den Garten zu lassen. Da es gestern recht kalt war und die Bise ging, musste ich die Tür danach jedes Mal wieder schliessen. Schliesslich beschloss ich, in Ruhe das Rennen zu Ende zu schauen und danach mit ihm rauszugehen.
Dabei möchte ich den Leser bitten zu beachten, dass ich selbst schwer krank bin und mich jedes Aufstehen vom Sofa Energie kostet, die mir für den Rest des Tages an anderer Stelle fehlt. Es geht hier also nicht um Egoismus, sondern darum, dass ich die Energie, die mir zur Verfügung steht, sinnvoll nutze.
So ging es etwa eine Stunde lang. Er lief hin und her, trank viel, ass aber nichts. Dann stand ich nochmals auf, öffnete erneut die Balkontür und beschloss, sie für die letzte halbe Stunde einfach offen zu lassen, obwohl ich zu frieren begann. Er ging dann ständig rein und raus. Nach einer Weile, ca. um 15:50 Uhr, drehte er sich plötzlich springend im Kreis, so als würde er seinen Schwanz jagen. Dabei winselte er. Im nächsten Moment begann er zu husten, so als ob er sich übergeben müsste. So schnell es mir möglich war, bin ich aufgestanden und zu ihm gegangen.
Ich sah, wie er hechelte, und nahm ihn sofort in den Arm. Dann bellte er, sichtbar schmerzverzerrt, und begann zu winseln. Im nächsten Moment krachte er zusammen. Ich hielt ihn die ganze Zeit in den Armen. Als er zusammenbrach, liess ich ihn auf den Boden sinken, streichelte ihn aber ununterbrochen, damit er merkte, dass ich für ihn da bin. Nach etwa einer Minute lag er noch komplett zusammengebrochen auf dem Boden, erholte sich aber langsam und atmete wieder ruhiger. Als er wieder in der Lage war, den Kopf zu heben, gab ich ihm eine Schmerztablette. Ich liess ihn noch zwei bis drei Minuten so liegen, streichelte ihn aber weiterhin. Als er dann langsam Anzeichen machte, sich aufrichten zu wollen, nahm ich ihn hoch und legte ihn in sein Bettchen.
Bereits nach 10 Minuten versuchte er wieder aufzustehen, klappte aber gleich wieder zusammen. Doch jetzt hatte ich ihn natürlich ständig unter Beobachtung, so dass ich ihn abfangen konnte, bevor er stürzte. Er wollte dann nochmals zwei oder drei Versuche wagen, scheiterte aber, und ich brachte ihn gleich wieder zurück ins Bettchen. Es war aber nicht nur die fehlende Kraft selbst, die ihn scheitern liess, sondern auch der rutschige Boden. Also sammelte ich alle meine Teppiche zusammen und schuf ihm, ergänzt durch Badetücher, einen sicheren Weg zu seinem zweiten Bettchen im Wohnzimmer, zu seiner Futterstelle und zur Terrasse. Er blieb dann etwa eine Stunde liegen, bis er wieder aufstand. Und dank der Teppiche und Tücher gelang es ihm diesmal, ins andere Bettchen zu wechseln und selbstständig zu trinken. Natürlich habe ich ihn dabei überwacht und war bereit, jederzeit einzugreifen.
Als er sich wieder stabilisiert hatte, begann ich damit, nach der Ursache zu forschen. Wer jetzt denkt, dass ich sofort zum Tierarzt hätte gehen sollen, dem möchte ich sagen, dass Lucky 17,5 Jahre alt ist. Wenn er ins Auto steigt, zittert er immer sehr stark, weil er davon ausgeht, dass er zum Tierarzt oder zum Coiffeur muss. Beides mag er nicht. Ich musste abwägen und kam zu dem Entschluss, dass das Zittern in diesem Zustand weitaus gefährlicher für ihn gewesen wäre, als ihn vorerst einfach zur Ruhe kommen zu lassen.
Da mein Gedächtnis durch meine Erkrankung beschädigt ist, lasse ich mir durch eine KI oft Notizen anlegen, auf die ich zurückgreifen kann. Das habe ich auch in den letzten Wochen bezüglich seines Futterproblems getan. So konnte ich den ganzen Ablauf rekonstruieren. Was war passiert?
Lucky ist eigentlich ein sehr fitter Hund. Um mit ihm spazieren gehen zu können, benötige ich ein Elektromobil – daher habe ich auch die genauen Angaben. Lucky gibt das Tempo vor. Sein Tempo liegt im Normalfall bei 7 bis 8 km/h, und er läuft täglich zwischen 3,5 und 5,5 km. Nicht weil er muss, sondern weil er es will. Natürlich habe ich bei diesen Spaziergängen, wenn es wärmer ist, immer genügend Wasser für ihn dabei. Er trank aber unterwegs selten und in der Regel nur dann, wenn die Zunge schon fast am Boden war.
Doch Mitte August hat sich das plötzlich geändert. Es war heiss und er war sichtlich erschöpft, aber er trank nicht. Ich behielt ihn also im Auge, und wenn ich sah, dass er schwächelte, nahm ich ihn auf die Knie und fuhr mit ihm nach Hause. Etwa am dritten oder vierten Tag, an dem er beim Spazieren nichts trank, waren wir auf einer 3-km-Runde unterwegs. Es war warm und schwül. Alle 500 Meter hielt ich an und wollte ihm Wasser geben. Er lehnte jedes Mal ab. Nach ca. 1,8 km wurde es mir zu gefährlich und ich goss ihm das Wasser einfach über das Fell, damit er nicht dehydrierte. Es schien ihm gutzutun, denn er lief schneller. Doch nach weiteren 400 Metern fiel er einfach um. Er stand sofort, innert einer Sekunde, wieder auf. Ich nahm ihn auf die Knie, fuhr mit ihm nach Hause, wo er etwa 3 dl Wasser auf einmal trank. Danach übergab er sich, weil er sich am Wasser verschluckt hatte.
Dass er sich übergab, passierte in dieser Zeit öfters, besonders da er zu Hause sehr viel trank – bis zu 1,5 Liter. Daraufhin habe ich einen Termin beim Tierarzt gebucht und die Spaziergänge stark reduziert. Der Tierarzt machte mehrere Tests und meinte, es liege an den Nieren, was altersbedingt normal sei. Dann wollte er ihm ein extra fetthaltiges Futter verschreiben. Daraufhin protestierte ich. Denn vielleicht erinnert Ihr Euch: Als Jesus Lucky das erste Mal durch die Kraft des Gebets rettete, hatte er diese schwere Operation, bei der die Bauchspeicheldrüse beschädigt wurde. Seither achte ich genauestens darauf, ihn möglichst fettarm zu ernähren, um ihn nicht zu gefährden. Es machte mich in dem Moment wütend, da diese Operation damals in genau dieser Praxis durchgeführt worden war.
Die Praxis entschied dann, dass ich ihm stattdessen zwei Mal täglich Pronefra geben soll. Das ist ein flüssiger Zusatz, den ich ihm ins Futter geben konnte. Um die optimale Menge zu dosieren, musste ich die Flüssigkeit mit einer Spritze ohne Kanüle aufziehen. Die Praxisassistentin, die gerade erst ihre Lehre begonnen hatte, zeigte mir, wie ich die Spritze aufziehen soll. Die Einteilung auf der beiliegenden Spritze zeigt eine Kilogramm-Tabelle für Hunde und Katzen, keine Milliliter-Tabelle. Die Dosis betrug 3 ml pro Tag, ein Fläschchen mit 60 ml müsste also für 20 Tage halten. Aber nach 10 Tagen war das Fläschchen leer. Ich bin dann zur Praxis gegangen und musste dort erfahren, dass mir die Lehrtochter nicht die Dosis pro Mahlzeit auf der Spritze gezeigt hatte, sondern die gesamte Tagesdosis. Ich hatte ihm also 10 Tage lang die doppelte Dosis gegeben. Kontrolliert wurde daraufhin von der Praxis nichts.
Danach gab ich ihm weitere zwei Wochen die normale Dosis. Doch dann begann er, sein bewährtes Futter nicht mehr zu fressen. Lucky bekommt schon immer Nassfutter und ich tausche täglich zwischen fünf bis sieben Sorten durch, so dass er jeden Tag etwas anderes bekommt. Nach und nach verweigerte er alle Sorten. Alternativ bin ich dann auf Trockenfutter ausgewichen. Das ass er sofort – aber immer nur ein einziges Mal. Es mangelte ihm jedoch nicht an Appetit: Leckerli, Fleischstreifen und alles, was kein offizielles Futter war, ass er sofort mit Begeisterung. Es war mir ein Rätsel. Ich hatte schon den Gedanken, dass es am Pronefra liegen könnte. Ich hatte insgesamt drei Fläschchen bekommen. Ich beschloss vor einigen Tagen, ihm das aktuelle Fläschchen noch zwei Mal täglich zu geben, und das dritte Fläschchen dann nur noch ein Mal täglich und es dann ganz abzusetzten
Dazu muss ich erklären, dass zwischenzeitlich noch zwei Mal Bluttests gemacht wurden – insgesamt also drei Mal. Das erste Mal war kurz nachdem er umgefallen war. Das zweite Mal folgte zwei bis drei Tage danach. Schon da waren die Werte wieder erheblich besser und fast im Idealbereich. Erst danach bekam er das Pronefra. 20 Tage später waren die Werte beim dritten Test praktisch identisch mit dem zweiten. Ich sah dann zwar keinen Zweck mehr in dem Mittel, dachte mir aber: Wenn es der Tierarzt empfiehlt, schadet es nicht, es ihm vorbeugend weiterzugeben.
Wie die Analyse mithilfe der KI dann herausstellte, war diese Einschätzung ein schwerwiegender Irrtum. Denn wie ich durch die KI erfahren habe, hat Pronefra einen Anteil an Ölen und Fetten von knapp 80 %! Zum Vergleich: Wenn ich Futter oder Snacks für Lucky kaufe, achte ich streng auf eine Obergrenze von 6 % Fett. Bei Leckerli, die er nur gelegentlich und vereinzelt bekommt, können es mal bis zu 8 % sein.
Nun ergab sich ein klares Bild: Dadurch, dass ich ihm anfangs 10 Tage lang eine massive Überdosis verpasst hatte, hat sich mit aller Wahrscheinlichkeit seine Bauchspeicheldrüse entzündet. Er bekam über Wochen hinweg täglich zwei Mal dieses fetthaltige Mittel ins Futter. Irgendwann realisierte Lucky instinktiv, dass es ihm schlecht geht und er Schmerzen bekommt, wenn er frisst. Das assoziierte er mit dem jeweiligen Futter. Deshalb frass er das bewährte Futter nicht mehr und stürzte sich sofort auf jede neue Sorte – verweigerte diese aber beim zweiten Mal ebenfalls, weil ja auch dort das ölige Mittel wieder beigemischt war.
Gestern war dann der Punkt erreicht, an dem es einfach zu viel war. Aufgrund eines neuen Futters verschlang er die Portion mitsamt der Dosis. Das führte zu starken Schmerzen, weshalb er dauernd auf und ab ging. Schlussendlich führte es zu einer schweren Bauchspeicheldrüsen-Kolik, durch die er diese extremen Schmerzen erlitt, die ihn zum Bellen brachten und den Zusammenbruch verursachten.
Als ich das realisierte, entschuldigte ich mich als Erstes bei Jesus und bat ihn um Beistand. Das war während der Stunde, in der Lucky schlief und danach selbstständig wieder aufstehen konnte, um zu trinken. Ich habe das Pronefra anschliessend in den Müll geworfen und ihm eine kleine Portion frisches Futter angerichtet: eines seiner bewährten Nassfutter, das er zuvor sehr mochte, die letzten Tage aber nicht mehr angerührt hatte. Als er sich zum Napf begab, ging ich zu ihm und kniete mich nieder. Ich streichelte ihn, genau wie beim Zusammenbruch, nahm den Napf in die Hand und hielt ihn ihm entgegen. Er vertraute mir und ass den Napf komplett leer. Danach bekam er noch zwei weitere kleine Portionen und ass alles auf. Ich beobachtete ihn über Stunden. Ich sah, dass er stabil, aber enorm schwach war.
Als wir zu Bett gingen, galt mein Abendgebet natürlich ausschliesslich Lucky. Auch diesmal bat ich Jesus darum, dass Lucky bitte nicht weiter leiden müsse. Erneut betonte ich, dass er unschuldig sei und nichts dafür könne. Vielmehr hatte er alles richtig gemacht und das Allerschlimmste dadurch verhindert, dass er das Essen verweigerte – und das, obwohl ich die Tage zuvor so darum gebeten hatte, dass er doch bitte essen möge, damit er nicht noch mehr abmagert.
Ich habe nicht nur gebetet, dass er keine Schmerzen mehr haben solle, sondern ich habe Jesus darum angefleht, die Schmerzen von ihm zu nehmen und auf mich zu übertragen. Denn ich sehe mich in dieser Sache als den Schuldigen.
Zwar sollte man meinen, dass man sich darauf verlassen kann, das Richtige zu tun, wenn es vom Tierarzt verschrieben wurde, doch dem ist scheinbar nicht so. Am Ende habe ich versagt: Ich habe die Inhaltsstoffe nicht kontrolliert und es ihm täglich eingeflösst. Hätte ich nur einmal einen Blick auf die Deklaration geworfen und den Fettgehalt gesehen, hätte ich ihm niemals auch nur einen Tropfen gegeben.
Ich nehme diese Schuld auf mich. Das habe ich Jesus gesagt, und weiter habe ich gesagt, dass ich dafür bestraft werden will. Da Lucky aufgrund der Schmerztablette, die zu diesem Zeitpunkt immer noch wirkte, keine Schmerzen fühlte, sollte er mir die Schmerzen übertragen, die er ohne Medikamente spüren würde. Falls die Schmerzen aber schon vorbei sein sollten, sollte er mich spüren lassen, wie sein Schmerz war, als er zusammenbrach und in der Zeit davor. Ich habe das mehrmals wiederholt und regelrecht darum gefleht, mir diese Schmerzen zu übertragen, da ich sie verdient hätte. Weiter bat ich darum, dass Lucky eine ruhige, schmerzfreie Nacht hat, sich richtig ausschlafen kann, morgen wieder fest auf seinen Beinen steht und sein bewährtes Futter wieder frisst, damit er wieder zunimmt und zu Kräften kommt.
Dann beendete ich das Gebet und schlief ein. Geschätzt eine Stunde später wachte ich auf und hatte heftige Schmerzen im Unterleib und im Bereich des Gesässes. Die Schmerzen waren stark, aber gerade noch auszuhalten. Das Schlimme war, dass sie spürbar von innen nach aussen strahlten – man konnte also von aussen nichts dagegen tun. Dies dauerte geschätzt etwa 90 Minuten. Dann kam Atemnot dazu und die Schmerzen wurden noch viel schlimmer. Der Schmerz zog nun durch den kompletten Unterleib und strahlte bis in die Zehen aus. Es war wirklich sehr schmerzhaft, und auch ich begann selbst zu winseln. Dann gab es noch einmal einen gewaltigen, kurzen Schmerzschub – und plötzlich war es vorbei. Ich spürte danach nur noch einen leichten Nachschmerz und schlief wieder ein. Ich schlief dann den Rest der Nacht durch, bis der Wecker abging.
Lucky schlief sogar noch etwas länger. Er hat die ganze Nacht durchgeschlafen, ging nicht trinken und wechselte auch nicht das Bettchen, was er sonst tut. Ich weckte ihn nicht, da ich seine Genesung nicht stören wollte. Als er dann aufstand, lief er wieder ganz normal! Ich liess ihn in den Garten zum Pinkeln. Dann richtete ich für uns beide das Frühstück. Beim Blick durch das Fenster sah ich, dass er noch leichte Beschwerden hatte – nicht wie gestern, aber es war erkennbar, dass ihn noch etwas im Darm plagte. In genau diesem Moment bekam auch ich Magenkrämpfe und musste dringend zur Toilette.
Gefühlt und geschätzt dauerten meine Schmerzen in der Nacht ca. 90 Minuten, bevor sie extrem stark wurden, dann abflauten und ich mit leichten Schmerzen einschlafen konnte. Ich bin mir absolut sicher, dass dies 1:1 der Schmerzlevel und der Ablauf von Luckys gestrigem Zusammenbruch war. Und während er heute Morgen im Garten mit dem Loslassen des Kotes kämpfte, um vermutlich das letzte Gift auszuscheiden, bekam auch ich zeitgleich Magenkrämpfe und entleerte unter Schmerzen meinen Darm.
Natürlich kann ich hier vieles schreiben, und ich habe keine Beweise oder Belege, die ich vorlegen könnte. Doch was für ein schlechter Mensch müsste ich sein, um so etwas zu erfinden?
Für mich ist das eindeutig: Jesus erhört meine Gebete und geht darauf ein. Er hat akzeptiert, dass ich die Schuld auf mich nehmen möchte, dass ich bereit bin, für mein "Kind" zu leiden und mich für ihn zu "opfern". Das wundert mich nicht, denn er selbst hat ja das Leid auf sich genommen, damit wir es nicht müssen. Natürlich ist das nicht dasselbe, und diesen Gedanken hatte ich beim Gebet auch nicht. Das wäre ja auch nicht ehrlich gewesen – denn dann wäre es mir ja nicht darum gegangen, seinen Schmerz zu teilen, sondern mich auf eine Stufe mit dem Herrn zu stellen. Das liegt mir fern. Auch konnte ich ihm den gestrigen Schmerz nicht nachträglich ersparen. Aber ich konnte so immerhin mit ihm fühlen. Ich kann es nicht rückgängig machen, aber ich kann und werde daraus lernen. Ich kann sein Verhalten jetzt ganz anders analysieren, es besser einschätzen und in Zukunft viel schneller reagieren. Und das war mir jeder einzelne Schmerz wert.
Seit Luckys Zusammenbruch sind jetzt 23 Stunden vergangen. Er hat seinen Frühstücksnapf mit dem bewährten Futter in einem Zug komplett leergefressen, war noch ein paar Mal im Garten und schläft jetzt friedlich. In ein bis drei Stunden dürfte die Wirkung der Schmerztablette nachlassen. Ich selbst habe im Moment noch leichte, aber durchaus erträgliche Schmerzen am Gesäss – es fühlt sich an wie ein Muskelkater. Daher gehe ich davon aus, dass es Lucky gleich ergehen wird, wenn die Wirkung der Tablette abklingt. Da diese Schmerzen deutlich erkennbar der Ausklang der Krise sind, beende ich hier auch diesen Bericht. Wenn nicht noch unerwartet etwas dazukommt, hat Lucky das Ganze gut überstanden. Danke, Herr Jesus!
Was ich noch erwähnen möchte, ist, dass ich das ursprüngliche Problem – dass er sich ständig übergeben hatte, weil er zu viel Wasser auf einmal trank – mittlerweile mithilfe eines Trinkbrunnens lösen konnte.
Danke, dass Du Dir diesen Bericht durchgelesen hast und Zeuge wurdest, wie Jesus zum dritten Mal meinen Hund Lucky geheilt hat.
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